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Zu Gast bei Freunden

Finnland, 3. Mai 2013. Ein Land erholt sich von den Strapazen der Feiern am Tag der Arbeit und bereitet sich auf die anstehende Eishockey-WM vor. Der Vorrat an Vodka, Bier und sonstigen Durstlöschern wird aufgefüllt, die Freunde des schnellen Kufensports aus aller Welt werden willkommen geheißen und untergebracht. Man rückt zusammen schmeißt die Grills an und brät die selbst gefangenen Köstlichkeiten, die die Wälder, Flüsse und Seen der Umgebung bieten. Das Leben kann so schön sein, so friedlich. Also: Lasset die Spiele beginnen.

Doch was hört man da kurz vor dem Eröffnungsspiel der Suomis gegen unsere deutsche Auswahl aus dem Lager des DEB, bitte nicht mit den Debilen Eishockey Beletristikern verwechseln. Da meldet sich doch der Uwe H. zu Wort und verkündet lauthals, dass man die „Doppelfunktion Sportdirektor und Bundesestrainer hinterfragen“ muss. Nicht das er sich nicht darüber Gedanken machen darf, das soll er sogar, das ist seine Aufgabe. Aber sollten diese Gedanken dann eben zuerst mit den betroffenen Personen besprochen werden und nicht mit Journalisten, das wäre zumindest respektvoll. Und zu einem Zeitpunkt, an dem alle Aufmerksamkeit der Mannschaft und deren Umfeld gelten müsste, sind solche Aussagen kontraproduktiv. Oder genau das Gegenteil ist der Fall und der Zeitpunkt ist super günstig, geht’s doch darum, dass der Boss mal wieder allen zeigen wollte, wer auf die Titelseiten der Sportzeitungen und Pressemitteilungen gehört, wer das wahre Aushängeschild des DEB ist: NICHT das Team, sondern nur EINER. Und dass das E im Logo nicht für Eishockey sondern für Einzelherrschaft, Egoismus, oder aber auch Engstirnigkeit.
Aber warum aufregen. Wir sind bei Freunden, in einem gastfreundlichen Land. Und Finnen sind sehr gastfreundlich, wenn man ihnen mit Respekt und Anstand begegnet. Und sie lächeln gerne, besonders wenn sie lesen, wie freundlich und respektvoll wir in unserem Land mit Menschen umgehen. Dabei schütteln sie aber auch den Kopf …
Reiner Schmidt, aka Schopenhauer (verlegt vom 3.5. – 19.5.13 vom deutschen Irren- in ein finnisches Tollhaus)
P.S. an Pat: Mach nur so weiter, wirst schon sehen, was du davon hast. Der Uwe platzt schon vor Wut, dass du und deine Jungs die Schlagzeilen zurück erobert habt.

SchopenHauer am 10.5.13 13:20


Die Geschichten vom Martin, der die Eistiger wieder bissig machen sollte – Kapitel 1

Es war einmal der Martin, der war ein ganz lieber und herzensguter Mensch. Heute würde man ihn als sozial bezeichnen. Das merkte man vor allem daran, dass er sich Jahre lang um die kleinsten, neugeborenen und sich gerade auf den Beinen halten könnenden Eistigerlein kümmerte. Wollte er doch nur, dass sie Spaß an ihren ersten Gehversuchen auf dem rutschigen Untergrund, der ihren natürlichen Lebensraum bedeckte, hatten. Das gelang ihm auch außerordentlich gut und alle aber auch wirklich alle, sowohl die kleinen Racker als auch deren normalerweise immer grantelnden Eltern, hatten ihren Raubtierbändiger mit dem guten Herzen sehr, sehr gern. Doch nach vielen Jahren in der kalten, aber für den Martin heimeligen Umgebung, wo es diese vortrefflichen kleinen Würste zu essen gab und wo es immer nach Glühwein und Lebkuchen roch, ein Geruch, den er so sehr liebte, dass er ihn nie missen wollte, musste er doch schweren Herzens dem Ruf aus einem benachbarten Land folgen und eine andere Arbeitsstelle annehmen. Denn der Martin musste sich ja auch noch um seine Familie kümmern und dazu brauchte er die ach so wichtigen Dukaten für Nahrung und Unterkunft, die ihm das Löwenrudel aus dem Norden garantierte. Nachdem er dort seine Aufgaben erfüllt und die Löwen zu einer recht erfolgreichen Jägertruppe geformt hatte, die nur noch von den benachbarten Schlittenhunden übertroffen wurde, kehrte er in seine geliebte Wahlheimat zurück, dem Ruf des Silber-Thomas folgend, der nicht nur wegen seines ergrauten Haupthaares so genannt wurde und der als Ober-Eistiger endlich mal ein Rudel hungriger und kampfeslustiger Raubkatzen sein Eigen nennen wollte. Deshalb bekam der Martin den Auftrag, auf der ganzen Welt nach geeigneten Tigern zu suchen, um das Begehr des Silber-Thomas zu erfüllen. Obwohl der Martin noch nie ein Fährtenleser war, machte er sich sofort auf die Suche nach eben solchen geeigneten Tigern, die man zu einer nahezu unbezwingbaren Horde formen konnte. Da er früher, noch bevor er sich um die kleinsten Eistigerlein kümmerte, ja selbst ein gefürchteter Jäger war und eben zu dieser Zeit dem damaligen Spurensucher Otto S. sehr genau bei seiner Arbeit zugeschaut hatte, war der Martin frohen Mutes, die ihm übertragene Order ausführen zu können. Natürlich war er sich auch bewusst, dass es, sollten seine Neuentdeckungen nicht den Biss zeigen, den man sich Land der Bratwürste so sehr erhoffte, „FUNKEN“ würde. Hierbei handelt es sich um einen speziellen, nur in dieser Gegend gebräuchlichen Term für das unehrenhafte Verbannen aus seiner ach so geliebten Wahlheimat, wo ja auch sein ganzes Geschlecht beheimatet war.
Alsbald aber sprach es sich herum, dass der Martin schon nach kurzem Suchen erfolgreich zu sein schien und einen jungen und wilden Raubkater aus dem Land der Menschenfresser in den silbernen Käfig der Eistiger locken konnte. Hier sollte er zu einem listigen und ausdauernden Meisterjäger herangebildet werden.
Doch noch waren sehr viele Positionen im neuen Rudel unbesetzt und der Martin zog von neuem los und suchte nach … , tja, das wird in den nächsten Teilen beschrieben, und wir werden erfahren, ob der Martin in seiner auch so geliebten Wahlheimat bleiben durfte und vielleicht der Fährtensucher wurde, der es schaffte, den Silber-Thomas zu erfreuen und deshalb am längsten im Amt bleiben durfte und nie „GEFUNKT“ wurde. Naja, ist eben ein Märchen und Märchen sind reine Phantasie, einfach erfundene Geschichten, ohne etwas mit der Wirklichkeit zu tun zu haben und leider gibt’s ja die Personen auch nicht und wenn etwas zufällig übereinstimmt, wär das reiner Zufall und zu schön, um wahr zu sein, oder?

SchopenHauer am 27.4.13 20:38


IN DIESEM JAHR WIRD ALLES BESSER

Jaja, kaum ist das letzte Finalspiel vorüber, geht es auch schon wieder los, das alljährliche Wechselspiel unserer ach so lieb gewonnen Eishockeystars, die zu Beginn der letzten Saison, als sie zu uns (jetzt kann sich jeder angesprochen fühlen) kamen, noch bei jedem offiziellen Termin und in jede Kamera und in jedes Mikrofon, ob man es hören wollte oder nicht, freudestrahlend und voller Inbrunst betonten, dass sie dieses Jahr endlich bei dem Verein, respektive der Gesellschaft, spielen dürften, bei dem/r sie schon immer spielen wollten. Denn wie toll ist doch die Stadt, wie einzigartig sind doch die Fans, wie professionell das Umfeld hier doch arbeitet und, nicht zu vergessen, wie fantastisch doch die regionalen Spezialitäten sind. Mit Verdienst und sonstigen Zuwendungen, wie Auto, Haus bzw. Wohnung etc., habe der Wechsel hierher natürlich nichts zu tun. Und natürlich war auch die sportliche Zielsetzung entscheidend, denn nur hier, mit diesem Team und diesem Trainer ist es möglich, die Deutsche Meisterschaft zu holen. Blablablah!

Aber ist es nicht genau das, was wir hören wollen? Sind wir überhaupt dazu bereit, die doch so offensichtlichen Beweggründe zu akzeptieren? Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ein Spieler, der auch heuer wieder seinen nicht geringen Beitrag zum Einzug ins DEL-Finale geleistet hat, vor einigen Jahren sinngemäß sagte, `er sei Profi und spiele für Geld. Und wer am besten bezahlt, für den spiele er.´ Was ging da für ein Aufschrei durch Eishockey-Deutschland. Von „Söldnertum“ war die Rede, „Charakterlosigkeit“ und „ohne Stolz“ waren noch die nettesten Formulierungen. ABER ehrlich war´s. Und das ist leider etwas sehr selten Gewordenes in der Eishockey- und gesamten Sportlandschaft. Ehrlichkeit ist nicht gefragt! Ehrlichkeit fordert zum Nachdenken auf! Ehrlichkeit ist Gift für unsere Unterhaltungsgesellschaft! Ehrlichkeit haben wir in unserem täglichen Leben genug und sie macht es ja auch nicht einfacher! Und ehrlich gesagt, hab ich davon die Nase voll! Ich will belogen werden, ich will betrogen werden. Hauptsache ich komme dabei gut weg! Deshalb soll alles so bleiben, wie es ist und endlich besser werden!

SchopenHauer am 25.4.13 17:11


Kiitos ja kippis I: Tervetuloa Helsingissä!

Moi! Bald ist es wieder so weit: Hoch im Norden Europas findet das Gipfeltreffen der besten nicht-NHL-Playoffs-spielenden-Eishockeyspieler der Welt statt. Vorfreude auf Härte, Eleganz, Spannung und Emotion ist angesagt! Der ein oder andere deutsche Fan soll sich ja in das berüchtigte Land mit diesen trinkfesten, verkleidungsfreudigen Menschen wagen, deren Sprache trotz simpelster Ausspracheregeln (erste Silbe betonen, Aussprache größtenteils wie im Deutschen, y klingt wie ü, h wird am Silbenende zu ch) deutschen Kommentatoren seit Jahren fürchterliche Probleme bereitet. Es ist aber auch gemein, sich einfach eine ganz andere Sprache auszudenken, in der Worte wie jääkiekonmaajoukkueenmaalivahti (wörtlich: Eis-Scheiben-Land-Mannschafts-Tor-Wächter) Sinn ergeben. Eigentlich sollte man als Deutscher Freund des zusammengesetzten Wortes sein, aber man muss zugeben, auf die Zusammensetzfreude der Finnen ist selbst der Donaudampfschifffahrtskapitän manchmal neidisch. Nun, wer sich also aufmacht zu den jääkiekonmaailmanmestaruuskilpailut, der sollte sich die Zeit nehmen und Land und Leute erkunden. Aber: Varoitus! Die Verwirrung steckt in der Sprache. (Falls ich mich an manchen Stellen sprachlich selbst verwirren sollte, verzeiht mir!)

 

Verwirrungstaktik Nr. 1: Perkele! Wo kommen nur diese ganzen Umlaute her?

Die Finnen sind ein unheimlich lustiges Volk, darum verwenden sie gerne Buchstaben mit Punkten. Die treten gerne im Doppelpack auf und befinden sich auch gerne mehrfach im Wort. Also nicht verwirren lassen, wenn der Schiri kyynärpäätaklaus (sprich: küünär-pää-taklaus) pfeift. Und weil sie von ääääs und öööös und yyyys (sprich: üüüü ) nicht genug bekommen, haben sie die „Vokalharmonie“ erfunden und passen die Endung einfach dem Wort an.

 

Verwirrungstaktik Nr. 2: Wer hat nur diese ganzen Buchstaben aneinander gehängt?

Nicht nur, dass er gerne Buchstaben verdoppelt, nein, der Finne hängt einfach gerne Wörter aneinander. Und damit nicht genug, man kann ja noch ein paar Endungen dranhängen. Oder einfach Wörter mit Endungen aneinander hängen. Man soll ja was von dem Wort haben. Der jääkiekonmaailmanmestaruuskilpailuinerotuomari hat Glück, dass man auf dem Eis englisch spricht. Doch wenn der jääkiekonmaailmanmestaruuskilpailuinstadioninkuuluttaja die Rückennummern in Landessprache vorliest, kann er froh sein, dass er nur bis yhdeksänkymmentäyhdeksän (sprich: üchdeksän-kümmentä-üchdeksän) zählen muss.

 

Verwirrungstaktik Nr. 3: Vorhin hörte dieses Wort doch noch anders auf!

Wer schon im Lateinunterricht Panik vor dem Ablativ hatte, sollte jetzt panisch schreiend im Kreis rennen. Im Finnischen haben Nominativ, Genitiv, Akkusativ und Ablativ viele lustige Freunde. Wer braucht schon lokale Präpositionen, wenn man lustige Endungen an Wörter hängen kann. Also immer dran denken, wenn man Helsingissä hotelista bussilla Hartwall Areenaan fährt…

 

Und hier noch ein paar Tipps, falls es zum erneuten DEBakel kommt:

Alkohol ist keine Lösung – jedenfalls keine billige. Darum sollte man sich anders ablenken. „Helsinki on kiva kaupunki.“ Das lernt man ziemlich schnell im Finnischkurs. Wer also eine Überdosis Hockey hat, für den gibt es genügend Alternativen. Zum Beispiel einen Ausflug auf die Festungsinsel Suomenlinna oder die Zooinsel Korkeasaari .Wer von Playoffbärten nicht genug bekommt, sollte sich die Schnurrbarttamarine ansehen – und wer jetzt schon begeistert ist von zusammengesetzten Wörtern, kann sich auf die Suche nach der pannukakkukilpikonna machen. Auch Tallinn ist für einen Tagesausflug recht bequem mit der Fähre zu erreichen. Wer es mit Stoßgebeten versuchen möchte, kann es mal in der Temppeliaukion kirkko (die englische Bezeichnung Rock Church ist irreführend, Lordi und Co. sucht man dort vergeblich), der monumentalen Tuomiokirkko oder der ebenfalls monumentalen orthodoxen Uspenskin katedraali versuchen. Wer verzweifelt ein Mitbringsel für die Freundin/Gattin/Mutti sucht, sollte es mal auf den Esplanaden versuchen (z.B. Designerschmuck von Aarikka), den Kauppatori aufsuchen oder einfach zu Stockmanns gehen. Empfehlenswert für den kleinen Hunger zwischendurch: bei einem der Bäcker in der Vanha Kauppahalli eine korvapuusti essen.

Mariechen am 20.4.13 22:55


2013 oder 50 Jahre DEB

Um Missverständnissen direkt entgegenzuwirken, NEIN die Debilen Eishockey Belletristiker haben kein 50. Jubiläum. In diesem Jahr feiert unser Kürzelpatron seinen 50. Geburtstag und es bahnt sich jetzt schon an, dass es ein goldenes Jahr für den Deutschen Eishockey Bund wird.


Wir haben noch nicht einmal vier Monate im Jahr 2013 hinter uns gebracht und ein gewisser Uwe H. feiert ein Fest nach dem anderen. Und ich bin auch der Meinung die Fans waren selten glücklicher über den DEB und Uwe H., als im Jahre 2013.

Aber lassen wir uns mal ein paar Wochen zurückdrehen und begeben uns mal gedanklich nach Bietigheim. Es war das erste große Fest im Jubiläumsjahr, die Olympiaqualifikation. Selten war die Stimmung so gut und ausgelassen bei einer DEB Veranstaltung, zumindest bei den Österreichern.

Und wenn bei einem TV Sender ein Goldkehlchen, von einer überragenden Leistung des DEB Teams spricht, dann hat man, nein dann MUSS man, das glauben. Warum? Ganz einfach, er ist Experte und hat immer recht. Natürlich war auch Uwe H. mit Goldkehlchens Meinung einverstanden. Und hat sich nach dem dem Qualifikationsturnier ausgiebig von der euphorischen Fan-Basis feiern lassen.

Viele hatten schon Angst, dass sich Uwe H. nach einem seiner größten Erfolge aus dem aktuellen Geschehen zurückziehen wird und seinen Posten räumt. Zur Freude vieler Fans, hat er es nicht getan und plant für dieses Jahr weiterhin große Feste.
Ganz groß in Planung ist die Ausschlußfeier der 2. Bundesliga, da dort anscheinend alle lieber unter dem Dach von Gernot T. einkehren möchten. Aber das stört unseren Liebling Uwe H. nicht, da er dann endlich mehr Platz für eine große Tanzfläche in seinem "Haus" einplanen kann, um noch größere Partys zu schmeißen.

Aber auch noch viele andere Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus und ich würde behaupten nur Uwe H. und sein Team können diese problemlos meistern. Da wäre zum Beispiel die heutige Rückkehr an den Gründungsort (Krefeld), wo die DEB Auswahl auf Schweden trifft. Alles andere als ein klarer Sieg der schwarz rot goldenen Jungs wäre eine herbe Enttäuschung, denn angeblich plant uns Uwe H. eine Dinnerveranstaltung, am Gründungsort, für geladene Gäste zum 50 Jährigen.
Sollte es eine Niederlage geben, so bleibt zu hoffen, dass die Krefelder Supermärkte vorgesorgt haben und in kürzester Zeit, Palettenweise Taschentücher an den KönigPALAST liefern können.

Zum Ende wollen wir noch einen Blick in die Zukunft wagen. Wird es im Mai eine große Party von Uwe H. in Skandinavien geben? Wenn man das Jahr bisher betrachtet, wäre ein Abstieg aus der A-Gruppe gar nicht so schlecht. Bisher lief es für Uwe H. so erfolgreich, da kann man anderen Verbänden auch mal einen kleinen Erfolg gönnen. Denn sind wir doch mal ehrlich, es ist doch langweilig jedes Jahr gegen dieselben Mannschaften zu spielen. Und wer sich an die B-WM in Frankreich erinnert, wird immer sofort ein lächeln ernten, zumindest von Menschen die dabei waren. Es soll böse Menschen geben die sich in den Norden begeben, dort für teures Geld Karten, Essen, Trinken und Unterkunft bezahlen und hoffen, dass die nächste WM-Reise nicht nach Weißrussland geht.

Aber egal wie es ausgeht, Uwe H. wird in diesem Jahr 2013 bestimmt noch viele Fans, Sponsoren und Funktionäre glücklich machen, da bin ich mir sicher.

Lieber DEB, alles Gute zum Jubiläumsjahr und sink nicht ganz so tief...

Anton am 20.4.13 22:53


Battle of the Mascots

Vor langer, langer Zeit begann die Eishockey Saison 2012/2013 und heute ist es soweit, Finaltag Nr.1.
Für die teilnehmenden Spieler, Fans und Maskottchen ein wahrlich großer Tag.

Aber ist dem heute wirklich so? Die immer lachenden Plüschis, die sich Woche um Woche bemühen das oft gescholtene Eventpublikum zu animieren, die Klatschpappen im Takt zum Fangesang zu bewegen, haben auch Gefühle.

In Köln äussern sich diese Gefühle an und für sich durch einen wild tanzenden Hai, der die Fans des Karnevalsverein durch Breakdanceeinlagen und wildem Gezappel verzückt. Aber heute wird dem Plüschi-Fisch bestimmt etwas anderes einfallen, um seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Ein Rückblick:
Dank hochintelligenten und nur am Sport interessierten Ligabossen, gibt es seit Beginn der Saison das sogenannte Powerbreak. Dies haben auf vielen Eisflächen der Nation die Plüschis dazu genutzt, das Publikum in der Halle zu animieren. Oder auf Hochdeutsch, Powerbreak = Pausenclown Zeit.
Der Vorreiter war der Plüschfisch aus der Domstadt und er fühlte sich sichtlich wohl in seiner Haut, denn ER war der Star und alles drehte sich nur um ihn.

Genau so war er ein Vorreiter in Sachen Social Media und er fand es immer toll von sich reden zu machen. Er war sich auch nicht zu schade sich über den einen oder anderen Club/Plüschi lustig zu machen, denn nur er war der Star. Schließlich wurde er vom Liga TV Sender mit dem wohl wichtigsten Preis im Deutschen Fernsehen ausgezeichnet, er war "Man of the Day".
Was er zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass er zum Finale kräftig einstecken muss. Er, der Pionier des modernen Plüschis, sah sich auf einmal zwei Konkurenten ausgesetzt, die mit ähnlichen Waffen kämpften, wie er. Aber die zwei waren in Überzahl und das ist unfair. In der Natur wären die zwei nie zusammengekommen, aber ein Halbfinale hat der Natur ein Schnippchen geschlagen. Das fand Plüschfischi gar nicht lustig, dass ein nicht fliegender Vogel und eine zu groß geratene Flocke ihn zum Kampf aufforderten. Und das nicht irgendwo, Sie begannen das "Battle of the mascots" im Social Media. In seiner Hochburg, die eigentlich nur ihm zu gehören schien.

Es ist auch schon richtig böse, Comicbilder im Netz zu verbreiten, auf denen ein nicht fliegender Vogel, ein weißer Plüschteddy und ein spitzzähniger Fisch zu sehen sind. Dort wird von den beiden Teamwork gegen Ihn, dem Pionier angekündigt. So suchte er den Weg der Kommunikation, denn als Kölner versteht man Spaß und ist kommunikativ höchstbegabt. Aber es kam alles anders, Plüschfischi scheint in seiner Seele tiefverletzt zu sein und mutiert anscheinend innerlich zu einem rot-gelben Löwen. Denn er ist der Erfinder des Plüschisports, der Klatschpappensymphonie und des tanzenden Deppen. Und so beschwerte er sich bei den beiden, die Ihn dann im Social Media nicht für voll nahmen.

Nun ist heute das 1.Finale und ganz Deutschland wartet darauf, dass der Pionier zurückschlägt. Wird es ein Gegenschlag, der selbst Nordkorea in Angst und Schrecken versetzt?
Lassen wir uns überraschen, denn wie die Reaktionen im "Battle of the mascots" schon zeigten:

Jeder Jeck ist anders!

Anton am 14.4.13 15:15


Teil 1: Sid "The Kid"

 

 

7. August 1987 Galaxie Canadia, Sonnensystem Nova Scotia, Planet Cole Harbour. 23°F ( = ARSCHKALT ). “UÄÄÄÄÄH”, ein Schrei der durch Mark und Bein schießt und das Blut in den Adern gefrieren lässt, zerfetzt die Nachtruhe auf dem kleinen Himmelskörper. Er kündet von Geburt des zukünftigen Revolutionsführers der NHL, der nicht humanoiden Lebensformen an. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich nicht kenne.
Zeitgleich bringt eine zarte, unscheinbare Frau ein schwächliches Frühchen zur Welt, das sich nur durch ein fast unhörbares Pupsgeräusch „sssssssssssdd“, „sssssssssdd“ bemerkbar macht. Die überglückliche Mutter nahm diese Laute auf und beschloss, dass der kleine Pupser als bald auf den Namen Sid hören sollte.
Wider Erwarten wuchs Sid in den folgenden Jahren zu einem fast normalen Jungen heran, der wie alle anderen Jungen des vereisten Planeten Hockey spielte, vielleicht ist es besser zu sagen, spielen musste. Denn viel lieber spielte er im Warmen mit seinen beiden Schwestern, was?, fragt mich bitte nicht. Dennoch folgte er, wie es sich nach alter Sitte auf diesem Planeten gehört, dem Ruf der obersten Virilität, eine Art Senat des Planeten, der es sich zur Aufgabe machte, die Erziehung der Jungen zu überwachen, damit keine Mannschaft aus fremden Galaxien sie jemals in ihren auch so geliebten und seit alters her urtypischen Ritualen schlagen werde. Besonders nicht die von der Galaxie der UdSSR, die nach einem Perestroika-Zwischenfall in tausende kleine Galaxien zerfallen ist, wobei die größte dieser kleinen Systeme, das Putinische (mal sehen wie lange es noch so heißt), immer noch Schwierigkeiten macht.
Kurz und gut, Sid wurde zum Dienst am Schläger einberufen. Da er aber die Rohheit und Aggressivität dieses Rituals verabscheute, legte er sich einige Notfallpläne zurecht:
1. Sobald er ein Kufenkratzen hinter sich hörte, legte er sich sofort aufs Eis und schloss die Augen. Dabei verzerrte er sein Gesicht so sehr, dass die meisten der Senatsmitglieder dachten, er wurde gegen die Riten bekämpft und verletzt. Dafür mussten die Gegner meist in den Karzer, wo sie tausend Mal schreiben mussten „Ich halte die Riten ein!“, eine Strafe, die mittlerweile in zwei Minuten Stillsitzen umgewandelt wurde.
2. Bekam er die kleine Scheibe aus schwarzem Latexium, eine Art Gestein, sehr hart, aber doch formbar, einmal zugetragen (er selbst holt sie sich nie!), schlug er sie mit voller Wucht mit seinem Schläger in Richtung eines viereckigen Kastens. Dabei entwickelte sie eine solche Geschwindigkeit, dass sie meist nicht mehr abgewehrt werden konnte und im Kasten einschlug.
3. Versperrte ihm ein gegnerischer Spielkamerad den Weg, um ihn zum rituellen Faustzweikampf (auch das war Teil der Ausbildung) herauszufordern, fuhr er zu einem seiner Mitspieler, flüsterte ihm was zu (fragt mich blos nicht „was?&ldquo und ließ den das machen. Er selbst war zu sehr auf die Unversehrtheit seiner ach so reinen Haut bedacht.
Aber all das, wenn auch noch so erfolgreich, denn Ziel des Ritus war es ja, das Runde ins Eckige zu treiben, brachte ihm bei den meisten Virilitätsmitgliedern keinen guten Ruf ein. Außer bei einem, dem Oberpenguinator M.Lemieu.x. Der holte ihn auf seinen Planeten PittsburghUSA, wo seine Organisation als bald als Sercurity Team of All Nations, kurz mit dem STANley Cup ausgezeichnet wurde. Leider setzte sich aber in den Folgejahren bei Sid immer mehr sein Hang zum Feingeistigen durch, was dem Oberpenguinator M.Lemieu.x oft die Kritik der Bevölkerung seines Planeten einbrachte. Dennoch hält er an seinem interstellaren Captain (das sind die Jungs, denen ein „C“ ins Hemd gestanzt wird) fest und lässt ihm auch weiterhin jeglichen Freiraum …

THE END

SchopenHauer am 13.4.13 21:44


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