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Die Geschichten vom Martin, der die Eistiger wieder bissig machen sollte – Kapitel 1

Es war einmal der Martin, der war ein ganz lieber und herzensguter Mensch. Heute würde man ihn als sozial bezeichnen. Das merkte man vor allem daran, dass er sich Jahre lang um die kleinsten, neugeborenen und sich gerade auf den Beinen halten könnenden Eistigerlein kümmerte. Wollte er doch nur, dass sie Spaß an ihren ersten Gehversuchen auf dem rutschigen Untergrund, der ihren natürlichen Lebensraum bedeckte, hatten. Das gelang ihm auch außerordentlich gut und alle aber auch wirklich alle, sowohl die kleinen Racker als auch deren normalerweise immer grantelnden Eltern, hatten ihren Raubtierbändiger mit dem guten Herzen sehr, sehr gern. Doch nach vielen Jahren in der kalten, aber für den Martin heimeligen Umgebung, wo es diese vortrefflichen kleinen Würste zu essen gab und wo es immer nach Glühwein und Lebkuchen roch, ein Geruch, den er so sehr liebte, dass er ihn nie missen wollte, musste er doch schweren Herzens dem Ruf aus einem benachbarten Land folgen und eine andere Arbeitsstelle annehmen. Denn der Martin musste sich ja auch noch um seine Familie kümmern und dazu brauchte er die ach so wichtigen Dukaten für Nahrung und Unterkunft, die ihm das Löwenrudel aus dem Norden garantierte. Nachdem er dort seine Aufgaben erfüllt und die Löwen zu einer recht erfolgreichen Jägertruppe geformt hatte, die nur noch von den benachbarten Schlittenhunden übertroffen wurde, kehrte er in seine geliebte Wahlheimat zurück, dem Ruf des Silber-Thomas folgend, der nicht nur wegen seines ergrauten Haupthaares so genannt wurde und der als Ober-Eistiger endlich mal ein Rudel hungriger und kampfeslustiger Raubkatzen sein Eigen nennen wollte. Deshalb bekam der Martin den Auftrag, auf der ganzen Welt nach geeigneten Tigern zu suchen, um das Begehr des Silber-Thomas zu erfüllen. Obwohl der Martin noch nie ein Fährtenleser war, machte er sich sofort auf die Suche nach eben solchen geeigneten Tigern, die man zu einer nahezu unbezwingbaren Horde formen konnte. Da er früher, noch bevor er sich um die kleinsten Eistigerlein kümmerte, ja selbst ein gefürchteter Jäger war und eben zu dieser Zeit dem damaligen Spurensucher Otto S. sehr genau bei seiner Arbeit zugeschaut hatte, war der Martin frohen Mutes, die ihm übertragene Order ausführen zu können. Natürlich war er sich auch bewusst, dass es, sollten seine Neuentdeckungen nicht den Biss zeigen, den man sich Land der Bratwürste so sehr erhoffte, „FUNKEN“ würde. Hierbei handelt es sich um einen speziellen, nur in dieser Gegend gebräuchlichen Term für das unehrenhafte Verbannen aus seiner ach so geliebten Wahlheimat, wo ja auch sein ganzes Geschlecht beheimatet war.
Alsbald aber sprach es sich herum, dass der Martin schon nach kurzem Suchen erfolgreich zu sein schien und einen jungen und wilden Raubkater aus dem Land der Menschenfresser in den silbernen Käfig der Eistiger locken konnte. Hier sollte er zu einem listigen und ausdauernden Meisterjäger herangebildet werden.
Doch noch waren sehr viele Positionen im neuen Rudel unbesetzt und der Martin zog von neuem los und suchte nach … , tja, das wird in den nächsten Teilen beschrieben, und wir werden erfahren, ob der Martin in seiner auch so geliebten Wahlheimat bleiben durfte und vielleicht der Fährtensucher wurde, der es schaffte, den Silber-Thomas zu erfreuen und deshalb am längsten im Amt bleiben durfte und nie „GEFUNKT“ wurde. Naja, ist eben ein Märchen und Märchen sind reine Phantasie, einfach erfundene Geschichten, ohne etwas mit der Wirklichkeit zu tun zu haben und leider gibt’s ja die Personen auch nicht und wenn etwas zufällig übereinstimmt, wär das reiner Zufall und zu schön, um wahr zu sein, oder?

27.4.13 20:38
 



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